Geschlossener Hybrid - Modell CRIM/KSFIM
Sommer – Nassbetrieb (A)
Die Bypass-Klappe ist geschlossen. Das von der Kühlturmseite des Plattenwärmetauschers kommende Wasser wird zunächst zur Luft/Wasserkühlbatterie geleitet. Dort wird es über das Sprühsystem über die Füllkörper verteilt.
Das Wasser wird zunächst in der Kühlbatterie mittels Konvektion vorgekühlt. Dann wird es durch die Übertragung von latenter Wärme (durch Verdunstung auf den Kühleinbauten) noch einmal gekühlt.
Beim Nassbetrieb werden 5 bis 10 % der Leistung durch die Vorkühlung des Wassers in der Kühlbatterie erzielt. Die restliche Leistung wird durch Verdunstung auf den Kühleinheiten erbracht.
Zwischensaison – Nass-/Trockenbetrieb (B)
Ein Teil des zu kühlenden Wassers läuft über ein Bypass-System direkt von der Kühlbatterie zum Sammelbecken, ohne dass es in Kontakt mit den Füllkörpern kommt. Eine am Kaltwasser-Austrittsrohr installierte Temperatursonde (optional) steuert über ein Signal den Regler der Bypass-Klappe (optional). Dieser öffnet die Bypass-Klappe nur jeweils so weit, dass so wenig Wasser wie möglich über die Füllkörper läuft.
Diese Betriebsart macht es möglich, den Einsatz von direktem Luft/Wasser-Austausch einzuschränken. Dies hat wiederum Vorteile für den Trockenaustausch in der Batterie, ohne dass jedoch der Wasser/Wasser-Austausch im Plattenwärmetauscher reduziert werden muss.
Abhängig von den Umgebungsbedingungen können alleine durch Trockenkühlung 30 bis 70 % der Leistung erzielt werden. Der verbleibende Teil der Leistung wird durch Verdunstung auf den Kühleinheiten erzielt.
Winter – Tockenbetrieb (C)
Die Bypass-Klappe ist komplett offen und der gesamte Wasserdurchsatz wird direkt zum Sammelbecken geleitet. Er wird also weder Wasser über die Füllkörper verteilt, noch wird Wasser verdunstet.
Die Gesamtleistung wird nur durch die Kühlbatterie erzielt.

