Ultrafiltration
Die Ultrafiltration ist eine Wasseraufbereitungstechnik, die mit Hilfe von Spezialmembranen Stoffe, Bakterien und Viren beseitigt.
Wie funktioniert die Ultrafiltration?
Auf eine wässrige Lösung wird Druck gelegt. Die Lösung wird dadurch durch eine Membran gedrückt. Das aufbereitete Wasser dringt durch die Membran, während ein Großteil der in der Lösung enthaltenen Stoffe durch die Membran abgetrennt wird.
Für die Ultrafiltration können verschiedene Membrantypen verwendet werden. Die Auswahl der richtigen Membran ist abhängig von mehreren Kriterien, unter anderen der erforderlichen Kapazität und der Qualität des gefilterten Wassers.
Das Prinzip der Ultrafiltration unterscheidet sich nicht maßgeblich von anderen Technologien wie der umgekehrten Osmose. Der größte Unterschied ist die Größe der Partikel, die durch die Membran abgetrennt werden.
Anwendung: Einsparungen mit einer Kombination aus Ultrafiltration und umgekehrter Osmose
Die umgekehrte Osmose wird u. a. zur Herstellung von Deminwasser verwendet. Eine semi-permeable Membran trennt einen Großteil der Stoffe ab. Ist das Wasser, das zur umgekehrten Osmose geleitet wird, zu verunreinigt, setzt sich die Membran sehr schnell zu. In den meisten Fällen ist das zugeleitete Wasser Leitungswasser. Dessen Qualität ist normalerweise ausreichend, um ein schnelles Verstopfen der Membranporen bei der umgekehrten Osmose zu vermeiden.
Leitungswasser ist jedoch teuer. Für kleinere Anlagen zur umgekehrten Osmose ist das nicht so problematisch, aber bei größeren Anlagen summieren sich die Kosten relativ schnell. Daher verwendet man bei größeren Anlagen auch schon einmal Regenwasser, Flusswasser, Brunnenwasser, etc. Es empfiehlt sich, die Ultrafiltrationstechnik einzusetzen, um die Membran bei der umgekehrten Osmose zu schützen. Die Ultrafiltrationsanlage amortisiert sich zumeist sehr schnell (zwischen 1 und 2 Jahren).
Eine Kombination aus Ultrafiltration und umgekehrter Osmose wird manchmal auch zur Wiederaufbereitung von Abwasser und zum Schließen des Wasserkreislaufs zur Wassereinsparung eingesetzt.
Weitere Anwendungsgebiete:
- Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie
- Oberflächenbehandlung (z. B. zur Verlängerung der Standzeit von Entfettungsbädern)
- Chemische Industrie
- Pharmazeutische Industrie
- Dialyse
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